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Fenix 6S Pro – Erfahrungen und Qualitätsprobleme mit dem Flaggschiff

Von: Torsten
Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert am:

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Seit Oktober 2020 trainiere ich mit der Garmin Fenix 6S Pro. Fast ein Jahr um herauszufinden, was die Uhr gut kann und wo sie Schwächen hat. Die letzten drei Jahre war ich absolut zufrieden mit der Fenix 5s Saphire unterwegs (Mein Bericht zu dieser Uhr könnt ihr hier noch finden).

Warum also habe ich mich von der Fenix 5 getrennt? Grund für die spontane Austauschaktion vor knapp einem Jahr waren keinesfalls Qualitätsprobleme oder ähnliches sondern unsere Teilnahme am Adventure Walk durch die Sächsische Schweiz letztes Jahr.

Blick über Pirna
Blick über das malerische Pirna

Da wir nicht genau wussten, wie gut die Strecke ausgeschildert sein wird (war übrigens hervorragend ausgeschildert) wollte ich gerne die zur Verfügung gestellte Strecke als .gpx File auf die Uhr laden. Eine komfortable Kartendarstellung und weitere Features waren der Fenix 5s damals jedoch vorenthalten.

Kartenmaterial ist auf folgenden Uhren verfügbar:

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Meine Erfahrungen mit dem Garmin Service

Bevor ich auf die für mich wichtigsten Funktionen der Fenix 6s eingehe, erzähle ich euch noch von ein paar Erfahrungen, die ich in den letzten Wochen mit dem Garmin Service machen durfte. Vorweg: Ich bin rundum zufrieden mit dem Kundenservice bei Garmin. Ein wenig nervig waren die Erfahrungen am Ende doch und haben dazu geführt, dass man sich doch fragt, ob die Qualitätskontrolle bei Garmin doch nicht immer die beste ist.

Fenix 6s Pro lädt nicht mehr

Angefangen haben meine Probleme irgendwann nach 6 Monaten Nutzung der Uhr. Einmal in der Woche hänge ich die Uhr abends an das Ladekabel. Früh hat sich der Akku stets auf 100 % vollgeladen. Allerdings, nicht mehr zuletzt. Meist lud die Fenix überhaupt nicht mehr oder es endete in einem Dauervibrationskonzert -> Ladekabel erkannt -> nicht erkannt -> erkannt …

Am Ende war überhaupt kein Laden mehr möglich.

Eine Supportanfrage bei Garmin wurde schnell bearbeitet und innerhalb einer Woche hielt ich bereits die neue Fenix 6s Pro in der Hand. Apropos „Neu“ – Garmin repariert eure Uhr in der Regel nicht und ihr erhaltet auch kein Neugerät. Stattdessen erhält man ein sogenanntes „refurbished“ Gerät, bei dem es sich im Prinzip um ein generalüberholtes Gerät handelt. Meine persönlichen Erfahrungen mit refurbished Geräten sind nicht besten.

Fenix 6s Pro macht, was sie will mit FW 16.70

Das Austauschgerät hatte ich schnell via Garmin Connect erneut eingerichtet. Vergessen hatte ich vor dem Zurücksenden an Garmin, dass man die persönlichen Rekorde und Einstellungen sichern und wiederherstellen kann. Wie das funktioniert findet ihr hier: Sichern und Wiederherstellen persönlicher Einstellungen und Profile für Fitness Uhren und Geräte.

Nach ein paar Tagen Training musste ich feststellen, dass der Akku des refurbished Gerätes, welcher morgens noch rund 70 % betrug, am Abend einfach tot war. Die Uhr hat sich einfach über den Tag entladen (auch mit deaktivierter Blutsauerstoff-Messung).

Nebenbei ist die Uhr immer wieder hängen geblieben. Immer wieder gab es minutenlange Verzögerung nach Navigation im Uhr Menu. Ebenso setzte die Fenix den Schrittzähler nach Ende des Tages nicht mehr zurück und die Herzfrequenz-Messung setzte während einer Aktivität nach einer Minute aus. Ein äußerst nerviges Verhalten.

Ein erneuter Anruf bei Garmin bestätigte mir, dass das kein normales Verhalten darstellt (klar).

Master Reset der Fenix 6s Pro

Der überaus freundliche Garmin Kundendienst Mitarbeiter riet mir die Uhr einmal hart zurückzusetzen. Dies geschieht nicht durch die Funktion „Auf Werkseinstellung zurücksetzen“, sondern durch den sogenannten Master Reset (hard reset). Dieser funktioniert folgendermaßen:

  • Schalten Sie die Uhr aus
    • Wenn die Uhr nicht ausschaltet, drücken und halten Sie „Light“, bis der Bildschirm abschaltet. Das zwingt die Uhr zur Abschaltung und sollte nur verwendet werden, wenn das normale Ausschalten nicht möglich ist.
  • Drücken und halten Sie „Down, Start und Back“
  • Schalten Sie die Uhr ein, während die Tasten gedrückt bleiben
  • Nach dem ersten Piepton die Taste „Start“ loslassen
  • Nach dem zweiten Piepton die verbleibenden Tasten loslassen

Abhilfe brachte die Beta Firmware 17.75

Leider war der Master Reset respektive das Resultat nicht von Erfolg gekrönt. Die nervigen Bugs waren alle noch vorhanden. Da ich mich gerade im Urlaub befand und eigentlich gerne meine Aktivitäten trocken wollte versuchte ich kurzerhand die aktuelle Beta Firmware der Fenix 6s zu installieren. Also installierte ich die Version 17.75, welche direkt bei Garmin bezogen werden kann (Download hier).

Tatsächlich waren alle Probleme mit dieser Beta Firmware behoben. Zumindest die Sportaktivitäten im Urlaub waren gerettet. Da ich der Uhr nun nicht mehr richtig trauen konnte und eigentlich nicht dauerhaft mit einer Beta Firmware unterwegs sein möchte, habe ich sie nun erneut umgetauscht. Auch das lief wieder problemlos und die dritte Uhr läuft nun wieder wunderbar.

Die letzte offizielle Firmware ist übrigens immer noch die Version 16.70 und wurde seit Juni nicht mehr aktualisiert. Eine aktuelle Beta-Version vom 13. August ist 18.80. Bereitet Garmin hier wohl den Launch der Fenix 7 vor?

Update 22.10.2021 – Firmware 19.20

Garmin hat nun doch überraschend direkt die Firmware 19.10 und kurz darauf die Version 19.20 veröffentlicht und überspringt damit auch direkt die letzte Beta Firmware Version 18.80. Die Version wurde bei mir über Nacht via WLAN aktualisiert.

Neben vielen Bugfixes sind diesmal auch ein paar interessante neue Funktionen vorhanden. Meine Batterielaufzeit hat sich mit dieser Version gefühlt auch verbessert. Interessante Neuigkeiten sind:

  • Neue Aktivität: Adventure Race
  • Möglichkeit der Bewertung der eben absolvierten Aktivität: Dabei erhaltet ihr nun nach dem Work-out die Auswahl der Intensität zwischen 1 und 10 sowie die Möglichkeit mittels Smilies den eigenen Zustand zu bewerten.

Unboxing der Fenix 6S Pro

Ähnlich wie beim Line-up der Fenix 5 hat man bei der Fenix 6 Reihe die Wahl aus einer nicht endeten Kombination aus Möglichkeiten. Das folgende Bild verdeutlicht das eindrucksvoll.

Übersicht über die Fenix 6 Modellreihe
Vielfalt bei Auswahl von Garmin Geräten

Zuallererst heißt es eine Größe aus den folgenden Gehäusegrößen zu wählen:

  • 42mm – Garmin Fenix 6S
  • 47mm – Garmin Fenix 6
  • 51mm – Garmin Fenix 6X

Mit der 6er-Reihe der Fenix hat Garmin erstmals, wie schon bei der Venu Serie, eine Unterscheidung in Pro (Premium Funktion) und Standard eingeführt. Die Fenix 6 Pro bringt zusätzlich zur Standardversion Funktionen wie WLAN, das Trendline-Routing nach Beliebtheit, PacePro, Skikarten und die Möglichkeit, vorab Musik zu laden mit. Lediglich die Fenix 6X gibt es nur in Pro und Saphir Version.

Ich habe mich diesmal für die 6S Pro Version entschieden. Für mich immer noch die ideale Größe von Uhr mit ihren 42 mm Durchmesser.

Was ist im Karton

Der Karton der Fenix 6S Pro kommt ebenso elegant und schlicht daher wie schon bei der Fenix 5 damals. Eine kleine graue quadratische Box mit ein paar Details auf der Rückseite.

Die geöffnete Box enthüllt dann die neue Fenix 6S inkl. passenden Fake Aufkleber. Mit in der Box befindet sich das schon bekannte Fenix Ladekabel sowie eine Anleitung.

Fenix 6S Pro im Vergleich zur Fenix 5S

Besseres Display

Im direkten Vergleich zum Vorgänger wirkt die Fenix 6S doch etwas eleganter. Die Maße sind fast identisch. Die Fenix 6S Pro misst 42 x 42 x 13,80 mm im Gegensatz zur Fenix 5S mit 42,0 x 42,0 x 14,5 mm. Was kaum zu erkennen ist, ist das leicht größere Display der Fenix 6S Pro. Dieses misst 1,2“ und ist somit knapp 9 % größer als der 1,1“ große Bildschirm der Fenix 5S. Die Fenix 6S Pro besitzt eine höhere Auflösung von 240 x 240px im Gegensatz zu 218 x 218px.

Leichter als die ältere Fenix Modelle

Die Fenix 6S bringt 59 Gramm auf die Waage, die Fenix 5S 67 Gramm. Auch die Aufnahme der Armbänder wurde leicht verändert. Auf den beiden Bildern oben sieht man gut die Unterschiede. Die Armbandbefestigung der Fenix 6S Pro wirkt sehr viel dezenter.

Neuer Puls- und Sauerstoffsättigung-Senor

Der optische Pulsmesser zur Messung der Herzfrequenz am Handgelenk wurde ebenfalls verändert. Die Fenix 6S Pro besitzt nun jeweils 2 rote sowie zwei grüne LEDs zur Messung der Herzfrequenz und des Blutsauerstoffs (PulseOx).

Erste Inbetriebnahme

Die erste Inbetriebnahme ist tatsächlich einfach, wie schon von anderen Garmin Geräten bekannt. Eingeschaltet wird die Uhr mit dem Power Buttons oben links. Die Fenix zeigt nun ein paar Copyright Informationen an und lädt die vorinstallierten Karten. Dies kann einen Moment in Anspruch nehmen.

Nun wird die Sprache gewählt – in unserem Fall Deutsch – und anschließend der Kopplungsvorgang gestartet. Dazu muss vorab die Garmin Connect App für iOS oder Android installiert werden.

Dieser Vorgang dauert nicht länger als 5 min und ihr seid startbereit. Ich empfehle euch im Nachgang die Uhr mit eurem PC oder MAC zu verbinden und dort ebenfalls die Garmin Connect Software zu installieren. Denn über diese ist es dann möglich direkt sämtliche vorinstallierte Karten zu aktualisieren. Hier sollte jedoch etwas mehr Zeit eingeplant werden. Mit unserer 100mbit Leitung dauerte dies ca. 30 Minuten.

Die Funktionen der Fenix 6S Pro

Ich werde im folgenden nicht auf alle Funktionen der Fenix 6S Pro eingehen. Vieles ist gleich oder ähnlich zur Fenix 5S. Auf die für mich interessantesten Funktionen komme ich nun zu sprechen.

Navigation auf der Fenix 6S Pro

Wie Anfangs erwähnt, hatten wir uns letztes Jahr für die 25,8 km Strecke des Adventure Walks in der Sächsischen Schweiz angemeldet. Die Fenix 5S hatte zwar eine Turn by Turn Navigation, welche ich aber nie so richtig toll fand. Die Fenix 6S Pro **  hingegen besitzt eine tolle Kartendarstellung inklusive Turn by Turn Navigation. Ich habe dazu die GPX Daten der Strecke in Garmin Connect importiert und auf die Uhr synchronisiert. Anschließend kann über die Aktivität Navigieren die frisch synchronisierte Strecke ausgewählt werden. Die Darstellung ist überraschend detailreich und perfekt zu erkennen.

Besser Steigungen meistern mit Garmin ClimbPro

Eine Funktion der Fenix 6S Pro (auch bereits in fand ich extrem hilfreich, hatte ich sie vorab beim Joggen nie gebraucht. Garmin hat mit der ClimbPro Funktion eine Möglichkeit integriert die Neigung, Distanz und den positiven Höhenunterschied der nächsten Steigungen anzuzeigen.

In der Praxis bedeutet das, dass die Uhr die geladene Strecke auf Steigungen analysiert und euch in Häppchen präsentiert. Besonders positiv dabei ist die Kolorierung der bereits bewältigten Steigung. Auf dem Bild in Grün zu erkennen.

GPS Genauigkeit

Die GPS Genauigkeit der Fenix 6S Pro **  würde ich als O. K. einstufen. Abhängig von einigen Faktoren können ausgezeichnete bis mäßige Ergebnisse erzielt werden. Auf meinen Läufen durch Stadtgebiete beispielsweise, kann ich keine großen Abweichungen von der Strecke feststellen (Schön zu sehen im Satellitenbild unten).

In Läufen in Wald- und Talgebieten kommt die Uhr jedoch ins Straucheln. Hier führten die Wege laut Uhr auf einmal durch den Fluss oder in die Hanggebiete (Bild 2). Die Garmin Venu **  meiner Frau zeigt hier nicht derartige Abweichungen.

In meinen Versuchen habe ich noch folgende Dinge getestet:

  • Aktivieren der „sekundengenauen Aufzeichnung“
    Zur Auswahl stehen „Intelligente Aufzeichnung“ und „sekundengenaue Aufzeichnung“. Bei der sekundengenauen Aufzeichnung wird versucht jede Sekunde ein GPS Signal zu empfangen um so eine detaillierte Aufzeichnung zu ermöglichen. In meinen Test brachte das keine signifikanten Unterschiede.
  • Umschalten zwischen den GPS Profilen
    In den Einstellungen der Aktivitäten kann festgelegt werden, welche Satelliten verwendet werden sollen.
    In meinen Tests sah ich auch hier keine Unterschiede. Egal, ob GPS+Glonass oder GPS+Galileo ausgewählt wurde
  • Der Uhr Zeit lassen für Satelliten-Suche
    Bevor der Lauf gestartet wird ist es immer ratsam der Uhr etwas Zeit zu lassen um ein perfektes Signal zu finden. Dieser Trick ist der einzige, der tatsächlich zu besseren Ergebnissen beim Tracking führt.
Auswahl der Satelliten
Auswahl der Satelliten im Garmin Menu

GPS Genauigkeit beim Fahrradfahren

Ein ganz anderes Bild konnte ich bei Radtouren beobachten. Hier zeigte die Uhr ein enorm genaues Bild der Strecke. Ich gehe davon aus, dass die Uhr, unter Verwendung der intelligenten Datenaufzeichnung, die Strecke alle x-Sekunden aufnimmt und dann die Reststrecke interpoliert. Wie auch immer, das Ergebnis ist zufriedenstellend.

Fenix 6S Pro: GPS Strecke beim Fahrrad Fahren
Fenix 6S Pro: GPS Strecke beim Fahrrad Fahren

Fazit zur GPS Genauigkeit

Insgesamt bin ich mit der GPS Genauigkeit der Fenix 6S Pro zufrieden. Natürlich liegt sie in Wald- und Talgebieten ab und zu daneben, wo eine Garmin Venu besser abschneidet. Im Gegensatz zur Venu findet sie jedoch schneller ein GPS Signal. Vergleicht man verschiedene GPS Uhren auf gleicher Strecke, werden alle eine Abweichung zueinander aufweisen, wobei die Wahrheit dann wohl in der Mitte liegt. Zieht man noch den relativ hohen Preis der Fenix Modelle hinzubekommt das einen faden Beigeschmack. Hier könnte Garmin nachbessern.

Die Musikfunktionen der Fenix 6S Pro

Was mich an Laufen mit Musik immer genervt hat, ist die Materialschlacht vor Beginn der Laufrunde. Erst das Handy raus, dann einen Gurt suchen, in den das Handy passt, Kopfhörer suchen und noch Brustgurt ran – puh. Mit den neuen Garmin Geräten mit integriertem Musikspeicher hat das endlich ein Ende. Durch die Integration von Spotify, Deezer und Amazon Music lassen sich Playlists bequem synchronisieren und das Handy kann zu Hause bleiben.

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Koppeln mit Bluetooth Kopfhörern

Ich verwende als Sport Kopfhörer die Jabra Elite Active 75t Sport In-Ear Kopfhörer. Diese können unter „Einstellungen -> Musik -> Kopfhörer -> Kopfhörer hinzufügen“ gesucht und gekoppelt werden. Drückt dazu einfach lange auf den Button des rechten Kopfhörers. Die Uhr sollte anschließend die Jabra Elite 75t oder eure Kopfhörer finden.

Fenix 6S Pro: Einrichten der Musikdienste
Fenix 6S Pro: Einrichten der Musikdienste

Synchronisieren mit Spotify und Co.

Um eure Playlisten mit der Uhr zu synchronisieren muss diese sich im WLAN befinden. Anschließend kann über Connect IQ die Spotify App heruntergeladen und installiert werden. Nun wird die Down Taste der Uhr (1. Taste von unten links) gedrückt und Spotify gewählt. Es öffnet sich die Connect IQ App auf dem Telefon und fordert euch auf die Anmeldedaten für Spotify einzugeben. Anschließend lassen sich Playlisten auswählen, welche synchronisiert werden sollen. Die Synchronisation ist nicht die schnellste. Nach etwas Geduld kann es aber losgehen.

Praktisch: Nachdem die Kopfhörer mit der Uhr verbunden sind, informiert diese euch über Rundenzeiten oder Herzfrequenz während des Laufs.

Zubehör und Gadgets für die Garmin Fenix 6S Pro

Viel Zubehör wird nicht benötigt für die Fenix 6S Pro. Sind mehrere Garmin Geräte im Haushalt vorhanden, ist ein weiteres Ladekabel dringend zu empfehlen. Daneben nutzen wir noch eine Halterung für die Fenix und Venu meiner Frau um die Uhren in der Küche oder auf dem Nachttisch direkt zu laden. Für den Wechsel zwischen Büro und Sport habe ich mir noch ein paar günstige Wechselarmbänder gekauft und nutze die Uhr, trotz hoher Widerstandsfähigkeit nur mit Panzerglasfolie.

Für meine Läufe nutze ich regelmäßig noch einen Garmin HRM Pro Brustgurt um weitere Werte aufzuzeichnen. Dies sind:

  • Schrittfrequenz
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  • Bodenkontaktzeit
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Das besondere am Garmin HRM Pro Brustgurt ist, dass dieser sogar ohne Uhr verwendet werden kann und die Werte später an Garmin Connect übertragen werden. Zusätzlich kann der Gurt auch via Bluetooth mit dem Handy verbunden werden.

Fazit

Die Fenix 6S Pro begleitet mich nun seit ungefähr einem Jahr und ist meine fünfte GPS Laufuhr und mittlerweile die Vierte von Garmin. Nach anfänglichen Problemen mit den ersten beiden Modellen laufe ich mit dieser problemlos meine Runden.

Ich hatte damals über die Fenix 5S gesagt, es wäre meine bisher schönste GPS Sportuhr, die ich je besessen habe. Die Fenix 6S Pro ist durch ihre noch kompaktere Bauweise sogar noch etwas schöner. Der Spaß hat seinen Preis. Und ich bin mir nicht sicher wie hoch Garmin die Preise noch treiben will für so kompakte Uhren. Immerhin bekommt man für knapp ein Drittel weniger Geld eine ordentliche Apple Watch 7.

Wer etwas weniger ausgeben möchte und dazu noch ein geniales OLED Display sein Eigen nennen möchte, der sollte sich auch jeden Fall, die etwas günstigere Garmin Venu oder Garmin Venu 2 anschauen.

Was bedeuten die ** hinter den Links?

** = Amazon Affiliate Links
Das bedeutet, dass wenn ihr diese Amazon Links besucht und ein Produkt egal welcher Art kaufen solltet, ich einen kleinen Teil als Werbekosten erstattet bekomme. Die Produkte werden dadurch nicht teurer und ihr bezahlt nicht mehr Geld.

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1 Kommentare

Luisa 22. Oktober 2021 - 16:14

👏🤩

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